Das perfekte Bewerbungsfoto: Die 7 wichtigsten Punkte

Es klingt ja schon fast etwas abgedroschen, aber ja, der erste Eindruck zählt. Und dies gilt auch für Bewerbungen. Da sollte nicht nur das Layout auf den ersten Blick umhauen, sondern auch das Bewerbungsfoto bestechen. Das Bewerbungsfoto ist nämlich verflucht wichtig. Mit einem schlechten Bild geht ihr in 3 Sekunden unter, aber mit einem richtig guten Bild habt ihr die erste Hürde praktisch schon genommen (vorausgesetzt euer CV macht natürlich auch etwas mit). Hit or miss sozusagen. Gut, vielleicht ist das etwas übertrieben. Aber mit einem richtig guten Bewerbungsfoto geht ihr zumindest niemals in der Masse unter. Und wie ihr zu so einem richtig guten Bewerbungsfoto kommt, das zeigen wir euch heute.

Bewerbungsfoto Aarau Aargau

 

#1: Bildqualität als oberstes Gebot

Ein gutes Foto kommt vom Profi. Es ist optimal ausgeleuchtet, scharf, hat einen ansprechenden, modernen Hintergrund und vor allem aber kommst du selber sympathisch auf dem Foto rüber. Es wird dir also als Person gerecht. Ein guter Fotograf fragt dich zuallererst wofür du dich bewerben möchtest, was dein Ziel ist und wie du auf dem Foto rüberkommen möchtest. Wenn er dich ohne irgend etwas zu fragen auf einen Hocker setzt, 10 Mal abdrückt und du dann das Glück hast ein Foto davon auszusuchen, dann such schnell das Weite. Denn auch wenn dieser Fotograf vielleicht billiger ist, du wirst kaum zufrieden sein. Handyfotos, Fotos vom Kollegen vor der weissen Küchenwand oder gar Selfies sind absolut tabu (höchstens du bewirbst dich für eine kreative Stelle, da hast du etwas mehr Spielraum). Das Profi-Foto wird dich etwas kosten, aber es lohnt sich definitiv!

#2: Die richtige Körpersprache

Such dir einen Fotografen, der auf Bewerbungsfotos spezialisiert ist und auch Lust hat, mit dir gute Fotos zu machen. Das heisst nämlich, dass er daran interessiert ist, dich optimal ins richtige Licht zu rücken. Will heissen, er weiss was er tun muss, damit sich seine Kunden entspannen, sich wohl fühlen und entsprechend sympathisch auf dem Foto rüberkommen können. Er sieht, welches deine Schokoladenseite ist, ob der Winkel zur Kamera passt, ob du die Arme besser verschränken oder hängen lassen sollst. Und wenn du so nervös bist, dass alles nichts hilft, dann wird er dies nicht nur merken, sondern dir auch helfen können deine Nervosität abzulegen.

#3: Unterschiedliche Fotos für unterschiedliche Bewerbungen

Wenn du schon beim Fotografen bist, mach gleich mehrere Fotos. Je nach Stelle, lohnt es sich unterschiedliche Bilder zu haben. Eines, wo das Lachen intensiver ist und du z.B. Zähne zeigst und eines mit geschlossenem Mund. Oder du bist froh ein Bild mit und ohne Krawatte zu haben.  Und so kannst du das Bild immer optimal zur aktuellen Bewerbung auswählen. Und ein Bild mit richtig gelöstem Lachen stellst du dann gleich noch in deine Business Social Media Profile wie Xing oder Linkedin.

#4: Style dich für den Job für welchen du dich bewirbst

Das Styling, das heisst dein Outfit, deine Haare und dein Make-up wählst nach den Kriterien für den Job aus, für welchen du dich bewirbst. So weisst du, ob eine Krawatte nötig ist, du dich mit Farben zurückhalten musst oder ob du auch etwas unkonventioneller auf dem Bild daherkommen kannst. Was aber nie geht, sind verwaschene, zerknitterte Kleider oder Kleider, welche vor 10 Jahre modern waren. Und nimm ein paar Varianten mit zum Shooting. Und bittebittebitte – rot steht nicht jedem und weiss schon gar nicht. Informiert euch über euren Typ und die Farben, die euch stehen. Aber keine Angst, ein guter Fotograf hilft auch da. Einfach fragen. Ach übrigens, er pudert dich auch ab!

#5: Das Foto muss zur Bewerbung passen

Wo steht das Foto im CV? Benutzt du eine spezielle Farbe im Dokument? Dies sind alles Fragen, auf die es mit dem Foto einzugehen gilt. Steht das Foto oben rechts, musst du auf dem Foto nach links gucken und umgekehrt (ja, genau… da schliesst sich das Kreislein mit der Schokoladenseite). Soll das Foto auf schlichtem Weiss stehen oder einen Schatten werfen? Oder lieber einen grauen Hintergrund? Auf all diese Fragen hast du vielleicht noch keine Antwort, aber es ist wichtig, sich diese Ding zu überlegen, denn zusammen ergeben sie einen Gesamteindruck. Und je besser diese Punkte aufeinander abgestimmt sind, desto runder kommt dein Layout mit Foto daher.

#6: Bei Cornelius gibt’s das alles

Mittlerweile fotografiert Cornelius um die 200 Bewerbungsfotos pro Jahr. Sämtliche oben aufgelistete Punkte bespricht er mit jedem seiner Kunden vorweg, zeigt Beispielbilder für unterschiedliche Hintergründe und Einbindungen in die Bewerbung, gibt Outfit-Tipps und am wichtigsten: Er hat ein Händchen für die richtige Atmosphäre, um dich zu entspannen. Abschliessend ist das nämlich das A und O eines richtig guten Bewerbungsfoto!

#7: Zugabe: „Ich bin einfach nicht fotogen!“

„Ganz ehrlich – bisher ist noch niemand ohne ein gutes Foto von sich hier raus.“

Cornelius, gerade eben.

 

Diese Blogposts könnten dich auch interessieren:

Das richtige Outfit für dein Business-Portrait Es braucht doch etwas Überlegung, um das richtige Outfit für das perfekte Business-Portrait aus dem Schrank zu ziehen - sei es für ein Bewerbungsfoto oder für den professionellen Auftritt in den Socia...
Mit dem richtigen Bewerbungsfoto zum Traumjob Das richtige Bewerbungsfoto komplettiert jeden Lebenslauf. Es ist wichtig, dass das Foto sympathisch wirkt, der Branche entsprechend gewählt ist, gut in den Lebenslauf integriert ist und qualitativ ho...
Corporate Portraits: Ein Muss auf der Firmenwebsite "Meine Firmenwebsite ist bis anhin auch ohne gute Fotos meiner Mitarbeiter ausgekommen, warum sollte ich für bessere Fotos Geld ausgeben, wenn es auch so geht!?" Diese Haltung ist weit verbreitet. Wir...

Kommentar verfassen