Der Blick auf die Wetter-App gehört wohl kurz vor der Hochzeit einfach mit dazu. Was, wenn Petrus unserer Hochzeit nicht wohlgesinnt ist?! Auch wenn Stossgebete in Richtung Himmel vielleicht den einen oder anderen beruhigen mögen, beeinflussen können wir das Wetter an unserem Hochzeitstag nun mal überhaupt nicht. Das heisst aber nicht, dass die Hochzeitsfotos bei schlechtem Wetter ins Wasser fallen müssen. Denn wolkenverhangene Himmelkulissen sind auf Bildern 100 Mal spannender als ein perfekter blauer Himmel. Das glaubst du nicht? Dann lies weiter.

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Es sind bis heute mitunter die atemberaubendsten Hochzeitsbilder des vergangenen Jahres: die Paarbilder von Nicole und Amar im Mai 2019 am Klöntalersee. Die beiden haben sich in Glarus auf dem Standesamt das Jawort gegeben und wollten vorab “einfach ein paar schöne Bilder von uns – maximal eine Stunde inklusive Paarbilder”. Cornelius war schnell klar, dass man da mit wenig Aufwand viel mehr draus machen könnte, denn Glarus bietet sich natürlich für Paarfotos mit Bergkulisse an. Die beiden waren schnell überzeugt: Die Location für eine kurze Paarfoto-Session sollte also der Klöntalersee werden.

Alles in allem war Cornelius für zwei Stunden gebucht. In diesen zwei Stunden sollte er nicht nur das Paarshooting, sondern auch die Ziviltrauung und die anschliessenden Gratulationen und Familienfotos fotografisch festhalten. Zwei Stunden sind zwar nicht allzu viel Zeit, aber genug, um tolle Fotos zu machen.

Aber dann… schon eine Woche vor Termin wurde klar, dass Petrus es nicht gut meinen würde mit Nicole und Amar. Während sich die beiden innerlich bereits vom Plan der Paarbilder am See verabschiedeten, steigerte sich Cornelius’ Vorfreude auf das Paarshooting. Denn für ihn war klar, nur weil die Sonne nicht scheint, heisst das noch lange nicht, dass das nichts wird mit den Bildern am Klöntalersee – ganz im Gegenteil!  Wenn es der Regen irgendwie zulassen sollte, dann würden sie zum See hochfahren und Bilder machen. Denn ein wolkenverhangener Himmel in den Bergen an einem romantischen See würde eine grossartige Kulisse hergeben. Nicole und Amar konnten sich das zwar anfänglich nicht so wirklich vorstellen, aber nun denn, warum auch nicht?!

Und dass es sich lohnen sollte, das wurde ihnen nach wenige Bildern bereits sonnen- oder eher regenklar. Das lachsfarbene, liebliche Kleid von Nicole und das Glück und die Freude der beiden stehen in krassem Kontrast zum tristen, aber total spannenden Himmel. Es wurden grossartige Bilder, die begeistern.

Klar, hätte es geregnet, wäre das Unterfangen schwieriger geworden. Schwieriger, aber nicht unmöglich. Aber was wir mit dieser Geschichte sagen wollen: Nur weil es regnet, muss euer Paarshooting nicht ruiniert sein. Cornelius versucht immer, regenfreie Lücken zu nutzen oder mit Accessoires wie einem grossen weissen Schirm ein Pärchen in Szene zu setzen. Klar, Frau muss sich im Klaren sein, dass sich Blätter, Staub und (wenn es ganz dumm läuft) auch etwas Schmutz in der Schleppe ihres Kleides verheddern könnte. Brautschuhe können für die Fotos aber zum Beispiel auch einfach weggelassen werden, damit diese nicht schmutzig werden vor der Trauung. Oder wie wäre es mit Gummistiefeln und durchsichtigen Regenmäntelchen? Lasst euch auf die Ideen eurer Fotografen ein und organisiert euch im Vornherein für Schlechtwetter. Ihr heiratet nur einmal – gebt Petrus nicht die Macht, über Gelingen- oder Nichtgelingen eurer Paarfotos zu entscheiden.

Und nun die ganze Bildstrecke von Nicole und Amar, eine zweistündige Zivilhochzeitsreportage in Glarus, aus dem Mai 2019.

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