Warum sich der Profi-Fotograf auch für deine Ziviltrauung lohnt

Von Veröffentlicht am: 14. November 2023Last Updated: 15. November 2023Kategorien: HochzeitenViews: 4329

«Ein Fotograf für die Ziviltrauung? Das kann doch auch die Brautmutter fotografieren oder mein Kolleg, nicht? Die sind total begeisterte Hobbyfotografen und machen das mega gern.» Joah, kann man machen. Muss man aber… *grmpf*.. nein… sollte man aber nicht.

Warum Freunde und Familienmitglieder jedoch keine guten Fotografen für eure Ziviltrauung abgeben (und das hat nur am Rand mit deren fotografischem Können zu tun), das wollen wir in diesem Artikel erklären.

Hochzeitsfotograf

Ein Fotograf für deine Ziviltrauung: Heiraten ist ein verdammt grosser Schritt

Egal, wie du die Ziviltrauung persönlich gewichtest, rein rechtlich ist das Jawort vor der Zivilstandsbeamt:in der entscheidende Moment jeder Hochzeit. Oft gibt einer der beiden Partner seinen oder ihren Namen ab, übernimmt einen neuen und muss/darf sich mit neuem Familiennamen eine komplett neue Identität als Ehefrau oder Ehemann aufbauen. Unsere Erfahrung bestätigt es immer wieder: Die meisten Frauen (und Männer) unterschätzen den emotionalen Impact, der die erste Unterschrift mit neuem Namen hat, masslos.

Heiraten ist also ein grosser Schritt – aus emotionalen, aber auch aus rechtlichen Gründen. Und das gehört doch einfach fotografisch festgehalten! Vom Profi. Nicht vom Kollegen (ja, das ist das eigentliche Thema dieses Artikels). Denn wenn ihr euren Kollegen oder die bereits erwähnte Brautmutter und Hobbyfotografin diesen wichtigen Schritt fotografieren lasst, dann bringt ihr diese Personen automatisch in die Bredouille. Warum? Lies weiter.

4 Gründe warum dein Kolleg kein guter Fotograf für deine Ziviltrauung ist

#1: Freunde sind Freunde, Familie ist Familie, Gäste sind Gäste

Geben wir dem Kollegen der Einfachheit halber einen Namen. Nennen wir ihn Steven. Steven fotografiert gerne in seiner Freizeit, ist aber auch ein guter Freund und daher zu eurer Ziviltrauung eingeladen. Ihr fragt Steven, ob er nicht noch ein paar Fotos nebenher machen könnte. Steven fühlt sich geehrt, freut sich über die Anfrage und ihr seid alle zufrieden. Soweit so gut.

Wenn Steven eure Hochzeit fotografieren soll, dann gebt ihr ihm damit nicht nur einen wichtigen Auftrag, sondern verbindet damit automatisch auch Erwartungen. Steven hat nämlich nicht nur die Verantwortung übernommen «ein paar Fotos zu machen», sondern hat ohne es zu merken die Verantwortung für sämtliche Bilder eurer Ziviltrauung erhalten. Einem einzigartigen Moment in eurem Leben, den ihr nicht wiederholen könnt.

Wenn sich Steven im Vorfeld der Hochzeit etwas Gedanken macht, dann weiss er, in welchen Momenten er ungefähr abdrücken sollte. Vielleicht hört er aber auch die Braut mal beiläufig sagen: «Gell, du denkst an den Kuss? Und ein Foto aller Gäste beim Apéro und den Gratulationen? Meine Oma ist ja schon 90ig, wer weiss wie oft sie noch an Familienfeiern dabei sein kann. Und ja, ein Bild von unserem Auszug aus dem Standesamt wäre auch super, geht das?» Spätestens dann merkt Steven, dass er eigentlich gar keine Zeit mehr haben wird, einfach Gast zu sein und er spürt plötzlich die Verantwortung. Wenn sich Steven von den Emotionen des Kusses hinreissen lässt, hat er mit der Kamera den Kuss schon verpasst. Und wenn er ein paar liebe Worte mit den Brauteltern wechselt während des Apéros, wird er allenfalls wichtige Gratulationen verpassen.

Natürlich ist das etwas überspitzt formuliert. In den Grundzügen stimmt es jedoch: Wer eine Hochzeit fotografiert, darf sich nicht ablenken lassen. Und wer eine Hochzeit als Gast erleben möchte, der darf deshalb keine Verantwortung für Bilder tragen.

Und wer sich jetzt sagt: „Mir doch egal, wenn Steven den einen oder anderen Moment verpasst», dem erzählen wir gerne von all den enttäuschten Brautpaaren, die niemals damit gerechnet hätten, welch Gewicht die Fotos plötzlich bekommen hatten.

#2: Der Profi-Fotograf hat Erfahrung mit Ziviltrauungen

Was Steven fehlt, ist Erfahrung im Fotografieren von Hochzeiten. Das kann man Steven auch nicht vorwerfen. Nur weil jemand gerne in der Freizeit fotografiert, macht er noch lange keine guten Hochzeitsfotos. Und das ist nicht böse gemeint! Wir erleben es einfach allzu oft, dass Brautpaare es im Nachhinein bereuen, eben doch keinen Profi engagiert zu haben. Denn frau trägt nur an diesem einen Tag dieses eine (weisse) Brautkleid, unterschreibt nur ein einziges Mal zum ersten Mal mit dem neuen Namen und küsst sich nur einmal zum allerersten Mal als Eheleute.

Der geübte Hochzeitsfotograf weiss haargenau, wie er auch aus kurzen Reportagen das Maximum herausholt. Er berät euch im Vorfeld und macht euch auf alle möglichen Eventualitäten aufmerksam. Denn genau dafür wird er bezahlt: Dass ihr im Anschluss an eure Hochzeit ein komplette und stimmige Bildreportage eures Hochzeitstages in den Händen haltet.

Verantwortung abzugeben ist übrigens auch wohltuend. Hochzeitstage bringen erstaunlich viel Nervengeflatter mit sich. Gebt die Bilder in professionelle Hände und entledigt euch dieser Sorge.

#3: Jedes Bild auf den Punkt

Was den Laien oft überfordert, ist nicht nur das Timing beim Reportage-Fotografieren (zum richtigen Zeitpunkt am richten Ort sein), sondern auch die Übung, mit dem Kameraequipment schnell auf sich verändernde (Licht-) Situationen reagieren zu können. Wer beim Wechsel von Innenräumen in Aussenbereiche noch lange an den Kameraeinstellungen rumschrauben muss, hat oft schon viele Emotionen des Spaliers vor dem Standesamt verpasst. Auch dunkle Räume können da echte Herausforderungen sein. Der Profi kann nicht nur schneller reagieren, sondern hat auch Kunstlicht (Blitz) mit dabei, sollte es nötig werden und ist auf sämtliche Eventualitäten vorbereitet. So geht garantiert kein Moment verloren.

#4: Eine professionelle Ziviltrauungsreportage ist zahlbar

Zwei Stunden Bildreportage genügen, um eine wundbare Hochzeitsgeschichte zu erzählen. Zwei Stunden Ziviltrauungsreportage beinhalten bei uns:

  • Brautpaarbilder
  • Bilder der Ziviltrauung
  • Bilder der Gratulationen
  • Gruppenbilder

All diese Programmpunkte lassen sich in zwei Stunden bestens abdecken. Wir beraten unsere Brautpaare gerne im Vorfeld umfassend, damit sie eine Vorstellung davon erhalten, wie lange einzelne Programmpunkte dauern und wie sie diese optimal mit ihren Vorstellungen vereinen.

2-Stunden-Reportagen in der Nebensaison auch an Samstagen

Während der Hochzeitssaison, jeweils April bis Oktober, ist Cornelius ausschliesslich für grössere Hochzeitsreportagen unterwegs. In der Nebensaison jedoch, also von November bis März, fotografiert er eure Ziviltrauungen ab 2 Stunden auch an Samstagen.

Hier also noch etwas Eigenwerbung mit unseren Ziviltrauungsreportagen in der Nebensaison:

Hochzeitsreportage Standesamt

  • 2 Stunden

  • CHF 900.-
  • Verlängerung CHF 400.-/h
  • Montag bis Freitag (November bis März auch Samstag)

Herrlich authentische Hochzeitsreportage in nur zwei Stunden

Geniesst die Bilder von Melanie und Severin im Sommer 2021.

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