Hochzeitskleider: 8 ultimative Geheimtipps, die ihr kennen müsst

Heute plaudern wir mal etwas aus dem Nähkästchen. Nach knapp 200 Hochzeiten von Cornelius und der eigenen Hochzeit als Perfektionistin und professionelle Sorgenmacherin, haben wir euch hier unsere 8 Hochzeitsklamotten-Geheimtipps zusammengetragen. Alle sind erprobt und mehrfach erlebt. Wenn ihr also wissen wollt, wie euer weisser Hochzeitsschuh das Fotoshooting auf dem Rasen überlebt, was ein Maurerdekolleté mit dem Rücken einer Braut zu tun hat und warum so vielen Bräuten das Strumpfband am Knöchel baumelt noch bevor sie das Haus verlassen haben, dann bitte hier lang:

#1: Der Absatz-Retter

Wer am Hochzeitstag über einen Rasen gehen muss oder gar einen Gartenapéro plant, der hat je nach Hochzeitsschuh ein Problem: Der Absatz wird mit Sicherheit im Gras einsinken und den feinen, weissen Stoff am Absatz der Schuhe ruinieren. Um das Einsinken aber zu verhindern, gibt es einfache und in unterschiedlichen Grössen erhältliche, aufsteckbare und durchsichtige Plastikkappen, welche auf den Absatz gesteckt werden können. So versinkt die Trägerin sicherlich nicht im Gras und der Absatz bleibt sauber. Unter langen Hochzeitsröcken sieht man den Absatz des Hochzeitsschuhs sowieso nicht. Und wenn, dann erst am Abend, wenn die Schutzkappe schon längst wieder weg ist. Im Gras selber verschwindet der Aufsatz in der Regel im Gras, so dass er auch bei kurzen Kleidern nicht sichtbar wird. Und voilà, ein sauberer Hochzeitsschuh für den Abend.

PS: Den Aufstecker erst nach den Getting-Ready Bildern mit dem Hochzeitsfotografen aufstecken. Sozusagen als letztes. Denn fotogen sind die kleinen Absatz-Retter dann eben doch nicht so wirklich (jap, ich erzähle aus Erfahrung… aber ein guter Hochzeitsfotograf weist euch auf solche Details hin).

#2: Der Fuss-Retter (Ja, noch ein Schuhtipp – wenn ein Schuh-Lover eine Liste erstellt…)

Welche Braut läuft schon ihre Brautschuhe ein oder kauft sich tatsächlich einen bequemen Hochzeitsschuh??  Genau – eben. Aber auch wer keine hohen Schuhe trägt, hat keine Garantie, dass die steifen Dinger nicht drücken. Nun denn, auch dafür gibt es eine Lösung: Weisse Flip Flops für das Abendprogramm. Und damit ihr nicht den ganzen Abend auf dem Saum eures Kleides rumlauft (denn die Länge des Kleides ist ja auf den Absatz der Hochzeitsschuhe abgestimmt), gibt es auch Flip-Flops mit Plateau-Sohle. So steht dem Tanzabend mit bequemen Sohlen und weiterhin perfekt fallendem Kleid nichts mehr im Weg.

#4: Das Anziehen eines Brautkleides muss geübt sein!

Cornelius predigt es bei jedem Paar erneut: Das Ankleiden einer Braut muss geübt sein! Nur weil das im Brautladen schwuppdiwupp geklappt hat, muss das zu Hause noch lange nicht so reibungslos ablaufen. Mindestens eine Person muss dafür zuständig sein, der Braut ins Kleid zu helfen. Diese Person muss nicht nur wissen, wie sie der Braut ins Kleid helfen muss, sondern auch wie bei schulterfreien Kleidern ein Maurerdekolleté am Rücken vermieden wird (ja, das gibt es… googelt wedding dress back fat), wie die Braut ins Kleid einsteigen muss (oben oder unten) und wie sie das Kleid einsteigebereit hochhalten muss, damit weder die Brautfrisur ruiniert, noch das frische Make-up auf den weissen Stoff verteilt wird. Nicht umsonst gibt es ganze Youtube-Anleitungen, die nur von der perfekten Rückenschnürung handeln.

Aber es geht nicht nur darum, dass die Trauzeugin weiss, wie sie beim Ankleiden helfen muss. Es geht auch darum, dass ihr genügend Zeit einplant. Denn es dauert ganz schön lange, ein Brautkleid anzuziehen. Und es soll doch alles perfekt sitzen. Wer auf einen Rücken voller kleiner Rundknöpfe nicht mit einer Häkelnadel vorbereitet ist, der badet schneller im Angstschweiss als erwartet. Und keine Braut will gestresst werden beim Anziehen. Sorgt dafür, dass ihr Zeit habt euch diesem wunderbaren Moment zu widmen, Fotos zu machen und ganz einfach die Vorfreude zu geniessen. Und das geht nur, wenn ihr wisst, wie lange ihr braucht und wie alles funktioniert. Unser Tipp: Mindestens (!) 30 Minuten einplanen.

#5: Hautenges Sport-Shirt statt Baumwoll-Shirt unterm Männerhemd

Eigentlich wird laut Knigge unter einem weißen Hemd kein Shirt getragen. Kurze Ärmel oder Träger von Unterhemden sehen unter einem Langarmhemd einfach nicht gut aus. Wer allerdings stärker schwitzt oder friert, sollte ein Unterhemd in Erwägung ziehen. Dann aber unbedingt in derselben Hemdfarbe, unbedingt eng anliegend, mit tiefem V-Ausschnitt und unbedingt aus synthetischen Fasern. Genau, ein Sportshirt oder Funktionsshirt. Denn diese haben im Gegensatz zu den klassischen Baumwoll-Shirts den Vorteil, dass sie Schweiss weniger aufnehmen, diesen schneller abtransportieren und entsprechend schneller trocknen. Wenn schon, denn schon.

#6: Handy raus aus dem Hosensack

Viele Männer sind es gewohnt ihr Handy im Hosensack zu tragen. So tun sie dies aus lauter Gewohnheit auch am Hochzeitstag. Aber eine Anzugshose ist keine Jeanshose. So ein iPhone 8 Plus zeichnet sich durch das feine Hosenstöffchen stark ab und macht sich auf Hochzeitsfotos entsprechend so gar nicht gut.

#7: Ein Strumpfband hält nicht auf Strumpfhosen

Wer ein Strumpfband tragen möchte, der sollte entweder auf Strumpfhosen verzichten oder darauf achten ein Strumpfband mit Silikonstreifen zu kaufen. Aber auch Silikonstreifen sind kein Garant dafür, dass euch das Strumpfband nicht schon beim dritten Schritt am Knöchel baumelt. Und gell, spüren tut ihr dies nicht – erst später merken.

#8: Macht DIY-Maniküren rechtzeitig

Falls ihr euch dazu entscheidet, eure Nägel für den Hochzeitstag selber zu lackieren, tut dies rechtzeitig oder kennt eure Produkte und wisst, wie lange sie brauchen um komplett abzuhärten. Eine Maniküre kurz vor dem Schlafengehen hat den Nachteil, dass die Bettlaken Abdrücke auf den Nägeln hinterlassen können und den Glanz des Lacks ruinieren. Wer seine Nägel also selber lackieren möchte, dem kann ich den Seche Vite Fast Drying Top Coat ans Herz legen: Fixfertig gehärtete Nägel in 10 Minuten. Dagegen hat auch das Bettlaken keine Chance mehr.

 

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