«Nää, mer hüroted nor im chline Chreis. Da langed’s, wenn de Kolleg es paar Föteli macht.» Auch wenn wir «dem Kollegen» kein fehlendes Fotografie-Können unterstellen wollen, sind wir klar der Meinung, dass die Grösse (oder fehlende Grösse) einer Hochzeitsgesellschaft kein guter Grund dafür ist, auf den Profi-Fotografen zu verzichten. Unser schöner Aargau ist nicht Züri City, aber das sollte in diesem Zusammenhang keine Rolle spielen. Warum das so ist und was der Unterschied zwischen Profi-Hochzeitsfotograf und «em Kolleg» ist, das klären wir jetzt mal schnell.

Empfang Brautpaar
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Heiraten ist immer ein grosser Schritt – auch mit kleiner Hochzeitsgesellschaft

Es gibt ganz unterschiedliche Gründe warum Brautpaare in kleinem Kreis heiraten. Die einen möchten das Budget schonen, andere stehen nicht gern im Mittelpunkt und wieder andere heiraten aus total pragmatischen Gründen und können mit all dem Hochzeits-Firlefanz nichts anfangen. Heiraten ist eine sehr persönliche Angelegenheit und jedes Brautpaar soll genauso heiraten können, wie es sich das wünscht.

Ein weiterer Grund für kleine Ziviltrauungen ist Covid-19. Leider. Wegen den unberechenbaren Personenbeschränkungen, wegen den Restrisiken oder weil Onkel Gustav sich nicht impfen lassen will. Auch hier im Aargau spüren wir seit Ausbruch der Pandemie eine ganz klare Zunahme von vergleichsweise kleinen Hochzeiten. Aber egal, warum Brautpaare sich dazu entschliessen, im kleinen Kreis zu heiraten, eines haben sie alle gemeinsam: Sie gehen gemeinsam einen Schritt, der rechtliche Konsequenzen hat (uiuiui!!).

Okay-okay, «rechtliche Konsequenzen» hört sich etwas gar nach erhobenem Zeigefinger an. Aber ganz nüchtern betrachtet, heisst heiraten tatsächlich, persönliche und finanzielle Folgen zu erleben und einen Vertrag mit Rechten und Pflichten einzugehen. Im Merkblatt über die Ehe in der Schweiz des Bundesamts für Justiz- und Polizeidepartement (ja, die sind da tatsächlich zuständig) heisst es zum Beispiel: « […] die Ehegatten sind verpflichtet, gemeinsam für den Unterhalt der Familie aufzukommen“. Wenn das mal keine klare Ansage ist. Natürlich heisst heiraten aber auch, den hoffentlich romantischsten Tag des Lebens zu erleben (natürlich!).

Aber mal ganz abgesehen davon, wie man die eigene Ziviltrauung persönlich gewichtet, rein rechtlich ist das Jawort vor dem Zivilstandsbeamten der entscheidende Moment. Und unsere Erfahrung bestätigt: Die meisten Frauen (und Männer!) unterschätzen den emotionalen Impact, der die erste Unterschrift mit neuem Namen hat, masslos.

Was schliessen wir daraus? Heiraten ist ein grosser Schritt – aus emotionalen und rechtlichen Gründen, ganz unabhängig von der Grösse oder Dauer einer Hochzeit. Und das gehört fotografisch festgehalten! Vom Profi. Nicht vom Kollegen (ja, das ist das eigentliche Thema dieses Artikels). Denn wenn ihr euren Kollegen diesen wichtigen Schritt fotografieren lasst, dann bringt ihr diesen automatisch in die Bedrouille. Warum? Lies weiter.

4 Gründe warum dein Kollege kein guter Hochzeitsfotograf ist und du lieber einen professionellen Hochzeitsfotografen engagieren solltest:

#1: Freunde sind Freunde, Gäste sind Gäste

Geben wir «em Kolleg» der Einfachheit halber einen Namen. Nennen wir ihn Steven. Steven fotografiert gerne in seiner Freizeit, ist aber auch ein guter Freund und daher auch auf eure kleine Hochzeitsfeier eingeladen. Ihr fragt Steven, ob er nicht noch ein paar Fotos nebenher machen könnte. Steven fühlt sich geehrt, freut sich über die Anfrage und ihr seid alle zufrieden. Soweit so gut.

Wenn Steven eure Hochzeit fotografieren soll, dann gebt ihr ihm damit einen klaren Auftrag und die Verantwortung für die (in der Regel) einzigen Hochzeitsbilder, eines der wohl wichtigsten Tages eures Lebens.

Wenn sich Steven im Vorfeld der Hochzeit etwas Gedanken macht, dann weiss er, in welchen Momenten er ungefähr abdrücken sollte. Vielleicht hört er aber auch die Braut mal beiläufig sagen: «Gell, du denkst an den Kuss? Und ein Foto aller Gäste beim Apéro und den Gratulationen? Meine Oma ist ja schon 90ig, wer weiss wie oft sie noch an Familienfeiern dabei sein kann. Und ja, ein Bild von unserem Auszug aus dem Standesamt wäre auch super, geht das?» Spätestens dann merkt Steven, dass er eigentlich gar keine Zeit mehr haben wird, einfach „Gast zu sein“. Denn wenn er sich von den Emotionen des Kusses hinreissen lässt, hat er ihn mit der Kamera schon verpasst. Und wenn er ein paar liebe Worte mit den Brauteltern wechselt, die er vielleicht schon seit Kindestagen kennt, wird er Gratulationen verpassen.

Natürlich ist das etwas überspitzt formuliert, aber in den Grundzügen stimmt es: Wer eine Hochzeit fotografiert, darf sich nicht ablenken lassen. Und wer eine Hochzeit als Gast erleben möchte, der darf deshalb keine Verantwortung für Bilder tragen.

Und wer sich jetzt sagt: „Mir doch egal, wenn Steven den einen oder anderen Moment verpasst», dem erzählen wir gerne von all den enttäuschten Brautpaaren, die niemals damit gerechnet hätten, dass ihre Erwartungen an Steven zu hoch sein könnten.

#2: Der Profi hat die Erfahrung

Was Steven fehlt, ist Erfahrung im Fotografieren von Hochzeiten. Das kann man Steven auch nicht vorwerfen. Nur weil jemand gerne in der Freizeit fotografiert, macht er noch lange keine guten Hochzeitsfotos. Und das ist nicht böse gemeint! Wir erleben es einfach allzu oft, dass Brautpaare es im Nachhinein bereuen, eben doch keinen Profi engagiert zu haben. Denn man trägt nur an diesem einen Tag ein weisses Brautkleid, unterschreibt nur ein einziges Mal zum ersten Mal mit dem neuen Namen und küsst sich nur einmal zum allerersten Mal als Eheleute.

Der geübte Hochzeitsfotograf weiss haargenau, wie er auch aus kleinen Hochzeitsgesellschaften und kurzen Reportagen das Maximum herausholt. Er berät euch im Vorfeld und macht euch auf alle möglichen Eventualitäten aufmerksam. Denn genau dafür wird er bezahlt: Dass ihr im Anschluss an eure Hochzeit ein komplette und stimmige Bildreportage eures Hochzeitstages in den Händen haltet. Verantwortung abzugeben ist zudem wohltuend. Hochzeitstage bringen erstaunlich viel Nervengeflatter mit sich. Gebt die Bilder in professionelle Hände und entledigt euch dieser Sorge.

#3: Jedes Bild auf den Punkt

Was den Laien oft überfordert, ist nicht nur das Timing beim Reportage-Fotografieren (zum richtigen Zeitpunkt am richten Ort zu sein), sondern auch die Übung, mit dem Kameraequipment schnell auf sich verändernde (Licht-) Situationen reagieren zu können. Wer beim Wechsel Innenräumen in Aussenbereiche noch lange an den Kameraeinstellungen rumschrauben muss, hat oft schon viele Emotionen des Spaliers vor dem Standesamt verpasst. Auch dunkle Räume können da echte Herausforderungen sein. Der Profi kann nicht nur schneller reagieren, sondern hat auch Kunstlicht (Blitz) mit dabei, sollte es nötig werden und ist auf sämtliche Eventualitäten vorbereitet. So geht garantiert kein Moment verloren.

#4: Eine professionelle Ziviltrauungsreportage ist zahlbar

Zwei Stunden Bildreportage genügen, um in Bildern eine wundbare Hochzeitsgeschichte zu erzählen. Ganz unabhängig von der Anzahl Gäste. Zwei Stunden Ziviltrauungsreportage beinhaltet bei uns:

  • Brautpaarbilder
  • Bilder der Ziviltrauung
  • Bilder der Gratulationen
  • Gruppenbilder

All diese Programmpunkte lassen sich in zwei Stunden bestens abdecken. Wir beraten unsere Brautpaare gerne im Vorfeld umfassend, damit sie eine Vorstellung davon erhalten, wie lange einzelne Programmpunkte dauern und wie sie sich optimal in die eigenen Vorstellungen einbauen lassen.

Auch wenn ihr in kleinem Rahmen heiratet, nutzt die Chance diesen einzigartigen Moment professionell festzuhalten. Wir sind euer Hochzeitsfotograf im Aargau. Unkompliziert, professionell, verlässlich und angenehm.

2-Stunden-Reportagen in der Nebensaison auch an Samstagen

Während der Hochzeitssaison, jeweils April bis Oktober, ist Cornelius ausschliesslich für grössere Hochzeitsreportagen unterwegs. In der Nebensaison jedoch, also von November bis März, fotografiert er eure Ziviltrauungen ab 2 Stunden auch an Samstagen.

Hier also noch etwas Eigenwerbung mit unseren Ziviltrauungsreportagen in der Nebensaison:

Ziviltrauungsreportage Nov. – März

  • ab 2 Stunden

  • Montag bis Samstag
  • CHF 900.-

Verlängerung Ziviltrauungsreportage Nov. – März

  • pro Stunde

  • CHF400.-
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